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Heute fand die zweitletzte Etappe der 25. Crocodile Trophy in Australien statt. Man fuhr von der Skybury Kaffeeplantage zum ersten Mal zum Hartley´s Crocodile Adventures Park. Mit einer Rennzeit von nur 02h44:38,8 holte sich der Niederländer Bart Classens seinen vierten Etappensieg vor dem Spanier Brandan Marquez Fernandez und dem Gesamtführenden Alan Gordon aus Südafrika. Der australische Marathonspezialist Michael England hatte im Vorfeld des heutigen Rennens schon gesagt es würde eine entscheidende Etappe für den Gesamtsieg werden. Mit einem nur 34km langen Einzelzeitfahren nach Port Douglas morgen und einem Rückstand von +8:28min wird es für England schwierig werden, Gordon den Sieg noch streitig zu machen. Mit einer dreistündingen Rennzeit heute, geht die Österreicherin Angelika Tazreiter in die letzte Etappe morgen als die führende Dame. Als die einzige Elitefahrerin im Rennen wird sie sich den Titel mit einer 11. Gesamtplatzierung unter Herren würdig einfahren.

Die heutige Croc Ankunft war beim Hartley´s Crocodile Adventures Park, dem größten Wildtierpark im Norden von Australien. Zum ersten Mal macht die Crocodile Trophy hier halt und die Zeltstadt wurde direkt im Park aufgebaut, umgeben von der so typischen australischen Flora – und Fauna. Der Streckenplaner heuer war Brendon Skerke, selbst heuer schon zum achten Mal am Start, “Ich habe die Route mit Absicht so geplant, dass wir heute hier früh ankommen und den ganzen Nachmittag gemeinsam im Park verbringen können. Es wird eine ganz spezielle Erfahrung für Fahrer und Crew sein.”

Skerke habe fast ein ganzes Jahr damit verbracht alle nötigen Genehmigungen von Landbesitzern und Organisationene inzuholen. Er sagte, dass der Etappenplan seine Leidenschaft für die Crocodile Trophy und seine Begeisterung für seine Heimat im Norden von Queensland widerspiegeln solle, “Ich wollte die Vielfalt dieser Region zur Schau stellen, wir haben Kletteretappen durch den Regenwald, trockene, staubige und lange Outback Etappen, enge und technische Singletrails. Einige der Etappen werden alle diese Elemente vereinen – dieses Jahr sollte die Crocodile Trophy wirklich jedem etwas bieten und ich glaube, dass die Gewinner ihrer Kategorien wahre Allrounder sein müssen.”

“Die Croc hat alles”

Der Österreicher und Amateurfahrer Martin Wisata ist heuer zum 10. Mal am Start der Crocodile Trophy und vielleicht gerade ob seiner Erfahrungswerte über die letzen 10 Jahre hinweg heuer in Führung in seiner Altersklasse. “Ich bin heuer stolz, dass ich eigentlich jeden Tag um Podiumsplätze mitfahren konnte und seit Mitte des Rennens führe. Zwei meiner stärksten Konkurrenten hatten heuer Pech durch Reifenpannen und einer ist auch vom Weg abgekommen, aber das macht dieses Rennen aus. Du darfst dich nie in Sicherheit wägen und glauben dir ist ein Podiumsplatz oder die Führung sicher, so werde ich morgen auch sehr konservativ angehen”, so der 42-jährige Wahlaustralier und geborene Oberösterreicher, der auf Platz 16 im Gesamtklassement liegt.

Wisata sagte, es sei die Vielfalt von der Streckenplaner Skerke spricht, was seiner Meinung nach die Crocodile Trophy ausmache, “Man hat nicht nur eine Art von Strecke wie Singletrails oder nur technische Abfahrten, du hast eigentlich wirklich alles. Du hast den Regenwald, du hast die Wüste, du hast das Outback, du hast super Singletrails in Atherton zum Beispiel und das macht dieses Rennen aus. Natürlich ist es ein sehr, sehr hartes Rennen, was von allem, Mensch und Maschinen, sehr viel fordert.”

Sein Landsmann Lukas Kaufmann fuhr heute in 02h52:06,0 auf den neunten Platz und liegt gesamt auf Rang sieben in der Elite. Die einzige Amateurfahrerin kam Monika Bayer heute nach 05h02:19,1 in´s Ziel.

Die Crocodile Trophy startete letzten Samstag in Cairns und fast 150 Fahrer und Crew aus aller Welt und Australien waren gemeinsam auf Tour – im Peloton sind 20 verschiedene Nationen vertreten. Über die Atherton Tablelands ging es über Stock und Stein zum Ringer´s Rest Camp, dann nach Wondecla und über die Skybury Farm kam man heute bei Hartley´s an.

Die letzte Etappe morgen wird ein kurzes und anstrengendes Zeitfahren sein. Die Rennfahrer werden in umgekehrter Reihenfolder der Gesamtklassifikation gestartet. Zuerst geht es durch den Regenwald und dann folgt der unter Mountainbikern in Australien bekannte “Bump Track” auf dem die Fahrer mehr als 400 Höhenmeter über nur einen Kilometer abfahren bevor sie die achte Ziellinie der 25. Ausgabe erreichen.

Der Höhepunkt wird dann die gemeinsame Fahrt über den schönen Four Mile Beach in Port Douglas sein, mit Ankunftszeit um Mittag (Ortszeit).

 

Photos: Regina Stanger

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The ‘Croc Train’ leaving Skybury.

Bart Classens (middle), Michael England (far left) with Alan Gordon.

Alan Gordon (SAF)

Angelika Tazreiter

Lukas Kaufmann (AUT)

Amateur leader Bram Saeys

(l-r): Carel van Wyk, Alex Malone, Stijn Van Boxstael

Hans Planckaert BEL (Amateur 4 Leader)

Martin Wisata (AUT)

 

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